Sonnenschutz für Kitas und Spielplätze richtig planen

Welche Bereiche brauchen Schatten? Was ist bei Befestigung, Material und Sicherheit zu beachten? Unser Ratgeber für Kommunen und Kita-Träger.

Sonnenschutz für Kitas und Spielplätze richtig planen

Worauf Kommunen, Kita-Träger und Planungsbüros achten sollten

Ein gut geplanter Sonnenschutz gehört zu einem funktionalen Außengelände von Kindergärten, Kindertagesstätten und öffentlichen Spielplätzen. Besonders Sandkästen, Spielbereiche und Aufenthaltsflächen sind während der Sommermonate häufig intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt.

Doch ein Sonnensegel allein garantiert noch keine ausreichende Beschattung. Entscheidend sind die richtige Position, Größe, Befestigung und Materialauswahl.

Wir zeigen, worauf es bei der Planung ankommt.

1. Welche Bereiche benötigen besonders viel Schatten?

Nicht jede Fläche muss vollständig beschattet werden. Wichtig sind vor allem die Bereiche, in denen sich Kinder und Betreuungspersonal regelmäßig und über längere Zeit aufhalten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Sandkästen und Wasserspielbereiche
  • Sitz- und Aufenthaltsplätze
  • Häufig genutzte Spielbereiche
  • Außenbereiche für Mahlzeiten und pädagogische Aktivitäten
  • Aufenthaltsbereiche des Betreuungspersonals

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) empfiehlt, schattige Spielbereiche zu bevorzugen und geeignete technische Sonnenschutzmaßnahmen vorzusehen.

2. Warum der Sonnenverlauf entscheidend ist

Ein häufig unterschätzter Punkt ist die Veränderung des Sonnenstands.

Ein Sonnensegel, das mittags eine große Schattenfläche erzeugt, kann am Vormittag oder Nachmittag einen ganz anderen Bereich beschatten.

Auch zwischen Frühjahr, Hochsommer und Herbst verändert sich der Schattenwurf erheblich.

Deshalb setzen wir bei der Segelmanufactur auf individuelle 3D-Schattenplanung.

Damit können wir bereits vor der Umsetzung darstellen, wie sich der Schatten zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten entwickelt.

So lassen sich Form, Größe und Position eines Sonnensegels gezielter auf die tatsächlichen Nutzungszeiten der Einrichtung abstimmen.

3. Festes oder aufrollbares Sonnensegel?

Beide Varianten können für öffentliche Einrichtungen sinnvoll sein.

Fest verspannte Sonnensegel

Sie eignen sich insbesondere für klar definierte Schattenbereiche während der vorgesehenen Nutzungsperiode. Die Konstruktion, Befestigung und Materialauswahl müssen auf die örtlichen Anforderungen abgestimmt werden.

Aufrollbare Sonnensegel

Sie bieten zusätzliche Flexibilität. Je nach System können sie manuell oder automatisch bedient werden. Besonders wichtig sind dabei eine für das Personal verständliche Bedienung und die Einhaltung der jeweiligen Betriebsgrenzen.

Welche Variante geeigneter ist, entscheidet sich anhand der örtlichen Gegebenheiten und Anforderungen.

4. Sicherheit und Befestigung berücksichtigen

Bei Sonnensegeln für öffentliche Spielbereiche muss die gesamte Konstruktion sorgfältig geplant werden.

Dabei sind unter anderem folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Geeignete Befestigungspunkte und Fundamente
  • Windbelastung und zulässige Betriebsbedingungen
  • Sicherheitsabstände zu Spielgeräten
  • Vermeidung von Stolper- und Verletzungsstellen
  • Erreichbarkeit und Bedienbarkeit
  • Wartung und regelmäßige Sichtkontrollen

Die konkreten technischen Anforderungen müssen für das jeweilige Projekt und das eingesetzte System geprüft werden.

5. Das richtige Sonnensegelgewebe wählen

Für öffentliche Einrichtungen stehen unterschiedliche Gewebe zur Verfügung.

Luft- und wasserdurchlässige Netzgewebe können beispielsweise für größere Spiel- und Aufenthaltsbereiche interessant sein.

Andere Sonnensegelmaterialien ermöglichen je nach Ausführung zusätzlich einen gewissen Regenschutz. Dafür müssen unter anderem Neigung, Wasserablauf und Konstruktion entsprechend geplant werden.

Wichtig ist, nicht nur auf die Farbe oder Optik zu achten. Auch die nachgewiesenen Sonnenschutzeigenschaften, die Beanspruchung und der Pflegeaufwand spielen eine Rolle.

6. So läuft die Planung einer Beschattungslösung ab

Eine gute Vorbereitung erleichtert die Umsetzung.

Für eine erste Einschätzung sind besonders hilfreich:

  1. Fotos des vorhandenen Außengeländes
  2. Ein Lageplan oder eine Skizze
  3. Ungefähre Abmessungen
  4. Die gewünschte Schattenfläche
  5. Informationen über die typischen Nutzungszeiten
  6. Vorhandene Gebäude oder mögliche Befestigungspunkte

Auf dieser Grundlage können wir geeignete Lösungen besprechen und die weitere Planung vorbereiten.

Als regionaler Segelmacher-Fachbetrieb unterstützen wir öffentliche Einrichtungen von der Beratung und dem Aufmaß über die individuelle Planung bis zur Montage. Auch für spätere Wartungs- und Servicearbeiten stehen wir als Ansprechpartner zur Verfügung.

Fazit: Gute Beschattung beginnt mit guter Planung

Ob Neubau eines Kindergartens, Modernisierung eines Spielplatzes oder nachträgliche Beschattung eines Sandkastens: Entscheidend ist, dass der Schatten dort entsteht, wo er tatsächlich gebraucht wird.

Mit der passenden Planung lässt sich der Außenbereich gezielt verbessern und langfristig sinnvoll nutzen.

Sie planen ein Sonnensegel für eine Kita oder einen öffentlichen Spielplatz?

Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten für Ihre Einrichtung.

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